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Gemeinde Egenhofen  |  E-Mail: poststelle@egenhofen.de  |  Online: http://https://www.egenhofen.de

Informationen des Abfallwirtschaftsbetriebs des Landkreises Fürstenfeldbruck

Umwelttips und Hinweise zur Abfallentsorgung

Umwelttipp: Sammlung von Tonerkartuschen

Deutschlandweit werden jährlich 80 Millionen Tonerkartuschen verbraucht. Bisher werden jedoch nur ca. 10 Prozent recycelt.


Um den Recyclinganteil im Landkreis zu steigern, hat der Abfallwirtschaftsbetrieb vor zwei Monaten ein Pilotprojekt gestartet. Firmen, öffentlichen Einrichtungen und private Haushalte können leere Tonerkartuschen und Tintenpatronen (jeweils nur Originale) kostenlos an den drei großen Wertstoffhöfen in Fürstenfeldbruck, Am Kugelfang 5, Germering, Starnberger Weg 56 und Gröbenzell, Olchinger Straße 63 abgeben. Die gesammelten Kartuschen und Patronen werden anschließend zur Aufbereitung an eine Spezialfirma weitergegeben.


Plastik stört Weißblech-Recycling

Im Landkreis Fürstenfeldbruck wird Weißblech in Containern an allen großen und kleinen Wertstoffhöfen gesammelt. In die Container gehören Konservendosen, Getränkedosen, Schraubdeckel und Kronkorken. Leider steigt in letzter Zeit der Anteil an Fehlwürfen, insbesondere sind vermehrt Plastikflaschen und Plastiktüten in den Containern zu finden. Der hohe Plastikanteil mindert die Qualität des Weißblechschrotts und führt zu erheblichen Problemen bei der Anlieferung an den Stahlwerken, den Verwertern von Weißblech.


Der Abfallwirtschaftsbetrieb bittet die Bürgerinnen und Bürger verstärkt auf eine korrekte Abfalltrennung zu achten und leere Kunststoffverpackungen separat an den großen Wertstoffhöfen und Kunststoffsammelstellen abzugeben. Weitere Auskünfte gibt es unter der Telefonnummer (08141) 519-517 oder 519-407.


Abfalltipp: Entsorgung von Feuerlöschern

Feuerlöscher müssen regelmäßig gewartet werden, um Einsatzfähigkeit und Sicherheit zu gewährleisten. Ausgesonderte, d. h. nicht mehr funktionstüchtige Feuerlöscher werden in der Regel von Herstellern und Vertreibern zurückgenommen.


Wer in seinem Haushalt einen „vergessenen“ Feuerlöscher entdeckt, kann sich auch mit der Abfallberatung des Landkreises in Verbindung setzen (08141/519-517 oder 519-407). Für die Bestimmung des richtigen Entsorgungsweges ist die Angabe des Löschmittels (z. B. Pulver, Schaum oder bei Geräten älterer Bauart Halon) erforderlich.


Da es sich bei Feuerlöschern um Druckbehälter handelt, dürfen diese auch wegen Explosionsgefahr keinesfalls über die Sperrmüll- oder Schrottcontainer an den Wertstoffhöfen entsorgt werden.


Neuer Reparaturführer  erschienen

Der beliebte Reparaturführer für München und Umland ist in einer neuen Auflage erschienen und kostenlos im Abfallwirtschaftsbetrieb sowie in den Rathäusern der Städte und Gemeinden erhältlich.


Der Reparaturführer ist in einer Kooperation zwischen dem Abfallwirtschaftsbetrieb München und den Landkreisen München, Dachau, Ebersberg und Fürstenfeldbruck entstanden und stellt eine Sammlung von 680 Adressen unterschiedlichster Reparaturbetriebe dar.


Handwerksbetriebe und Fachgeschäfte, die Reparaturdienstleistungen anbieten, leisten einen wertvollen Beitrag zu einer nachhaltigen Wirtschaftsweise: Wenn Produkte repariert werden, bleiben sie länger in Gebrauch, wertvolle Rohstoffe werden gespart und Abfall vermieden.

Herbert Britzelmair, Werkleiter


Elektro- und Elektronikgerätegesetz (ElektroG)

Ab 24. März ist die getrennte Entsorgung von Elektrogeräten Pflicht.
Nach dem Elektro- und Elektronikgerätegesetz (ElektroG) dürfen alte Elektrogeräte ab dem 24. März 2006 nicht mehr zusammen mit dem Restmüll entsorgt werden, sondern müssen getrennt erfasst werden.


Dies gilt für alle Geräte, egal ob Toaster, Föhn, Computer, Staubsauger oder Waschmaschine. Hinzu kommen Leuchtstoffröhren und Energiesparlampen. Oberstes Ziel des ElektroG ist die Vermeidung von Abfällen aus elektrischen und eletronischen Geräten, um damit zu einer Entlastung des Hausmülls von Schadstoffen und einem verbesserten Ressourcenschutz zu gelangen.


Auf die Bürgerinnen und Bürger des Landkreises Fürstenfeldbruck kommen durch die neue Rechtslage keine großen Veränderungen zu, da hier bereits seit 1998 Elektrogeräte getrennt gesammelt und anschließend verwertet werden. Neu ist, dass jetzt auch alle Haushaltskleingeräte getrennt erfasst werden müssen und nicht mehr über die Restmülltonne entsorgt werden dürfen.
Ausrangierte Elektrogeräte können nach wie vor an allen großen Wertstoffhöfen im Landkreis kostenlos abgegeben werden. Wer Elektrogroßgeräte abholen lassen möchte, muss wie bisher eine Gebühr von 12,50 Euro pro Stück entrichten.
Ein wesentlicher Aspekt des neuen Gesetzes ist die Produktverantwortung, d. h. die Hersteller müssen die Altgeräte von den Sammelstellen abholen lassen und tragen auch die Verantwortung für die Entsorgung und Verwertung. Bei der Behandlung der Altgeräte sind bestimmte ökologische Standards zu erfüllen (Wiederverwendbarkeit, Entfernen aller Flüssigkeiten aus den Geräten, Separieren schadstoffhaltiger Stoffe und Bauteile, Einhalten des Standes der Technik). Wichtig ist, dass bei der Entsorgung der Altgeräte ein möglichst hoher Anteil wiederverwendet oder stofflich verwertet wird. Je nach Gerätetyp sieht das Gesetz hier Mindestquoten von 50 bis 80 Prozent vor.


Der Abfallwirtschaftbetrieb wird die Haushalte und Kleingewerbebetriebe in nächster Zeit über eine Postwurfsendung ausführlich zur Entsorgung von Elektrogeräten informieren.


Weitere INFOS unter www.awb-ffb.de


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